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8 – 2 – 2·3 (Fahnenberg)

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DEIN WILLE GESCHEHE

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Alexander Freiherr von Fahnenberg

* 4.1.1812
† 30.7.1842 (München)
Kämmerer

Der Bayerische Eilbote (3.8.1842)

Todes-Anzeige.

Heute Früh um 7 Uhr ist unser geliebter Sohn, Bruder und Schwager

Alexander Freiherr von Fahnenberg auf Burgheim,
königl. Kämmerer,

nach einer langwährenden Krankheit und gestärkt durch die hl. Sterbesakramente, im 30. Lebensjahre, sanft und ruhig in Gott entschlafen.

Wir empfehlen den Verblichenen der frommen Erinnerung im Gebete allen unsern Verwandten und Freunden,

München, den 30. Juli 1842.

Freifrau Maria v. Fahnenberg, geb. Freyin v. Dietterich-Schönhoffen, als Mutter.
Friedrich Freiherr v. Fahnenberg, k. k. Lieutenant im Chevaurlegers-Regiment Prinz Hohenzollern, als Bruder.
Freifrau Therese v. Esebeck, geb. v. Fahnenberg, als Schwester.
Stephanie v. Fahnenberg, als Schwester.
Freiherr Carl v. Esebeck, Adjutant bei Sr. Durchlaucht dem Erbprinzen v. Sigmaringen.

Der Bayerische Eilbote No. 92. München; Mittwoch, den 3. August 1842.

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Friedrich Freiherr von Fahnenberg

* 7.5.1785 (Regensburg)
† 12.5.1833 (München)
Diplomat

Königlich Bayerischer Polizey-Anzeiger (6.11.1833)

Dienstag den 5. November d. J. und an den folgenden Tagen, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Nachmittags von 2 bis 6 Uhr werden in der Elisenstraße No. 7., dem botanischen Garten gegenüber, im 2 Stockwerke aus der Verlassenschaft Sr. Excel. des Großherzoglich badischen Gesandten am königl. bayer’schen Hofe, Freyherrn von Fahnenberg, gegen baare Bezahlung, öffentlich versteigert, als:

ein ganz vollständiges Service vom französischen Silber für 24 Personen, silberne Salzgefäße, Kannen, Kühltöpfe, Löffel u. s. a. Silbergeräthe; Glasuntersätze u. s. a. von Plaqué, Uhren, Lampen, Tische und Girondel-Leuchter vom französischen Bronze, eine goldene Repetir- und eine Cylinder-Uhr von Breguet, Gypsbüsten, ein vollständiges Service von Nymphenburger-Porzellain mit Goldrand für 18 Personen, große französische Cabarets; Consol-Toiletten u. a. Spiegel von französischem Glase, elegant gebaute Meubels von Nußbaumholz, darunter mehrere Garnituren von Sopha’s, Fauteults und Seßeln, ein Wiener- und ein Flügel von Baumgartner, Kupferstiche von den ersten neuern Meistern und ältern von Ridinger und Quasch, Gemälde von König in eleganten Rahmen, viele Lithographien, s. a., Matrazen u. a. Bettgeräthe, Sopha- und Zimmer-Teppiche, Tischwasche von Damast, feine Bettwäsche, mehrere Drapperien und Vorhänge von Moußeline; weiße und rothe französische Weine, Liqueurs, eine Mineralien-Sammlung, eine Bibliothek von 500 Bänden (meist diplomatische und historische Werke.) eine Berline, eine Caleche, ein Wienerjagd-Wagen nebst Schlittengestell und Pelzdecken u. a. Stallrequisiten, Küchengeschirr von Kupfer, Messing etc. Koffers, Körbe und vieles andere.

Genannte Gegenstände können 3 Tage vor der Auktion jedesmal von 10 bis 4 Uhr eingesehen werden.

Hirschvogl, Auktionator.

Königlich Bayerischer Polizey-Anzeiger von München Nro. 87. Mittwoch, den 6. November 1833.



© Reiner Kaltenegger · Gräber des Alten Südfriedhofs München · 2007-2026


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