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13 – 1 – 11·12 (Frühwein)

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Frühwein

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Fanny Frühwein

* 20.6.1853 (München)
† (23).9.1899
Regierungssekretärs-Tochter / Lehrerin und Schriftstellerin

Lexikon deutscher Frauen der Feder (1898)

Frühwein, Frl. Fanny, Lehrerin, München, Theresienstrasse 28, wurde am 20. Juni 1853 zu München als die Tochter eines Regierungssekretärs geboren und erhielt durch ihre feingebildete Mutter eine sorgfältige Erziehung. Seit ihrem 19. Lebensjahre wirkt sie in ihrer Vaterstadt als Volksschullehrerin. Die Dichterin Isabella Braun übte grossen Einfluss auf sie aus und führte sie in das litterarische Leben ein. Fanny Frühwein ist Mitarbeiterin der von Isabella Braun veröffentlichten »Jugendblätter«. Einen weiteren, hervorragenden Einfluss übte auch Josepha Stieler, die Mutter des Dichters Karl Stieler, auf ihre geistige Ausbildung. Ihre Schöpfungen sind meist von ernster Lebensanschauung durchweht.

– Eucharistische Gesänge. 12. (40) Augsburg 1884, Litterarisches Institut von Dr. M. Huttler. nn –.50
– Festgrüsse zu mannigfachen Gelegenheiten. 8. (96) Regensburg 1897, Nationale Verlagsanstalt. n 1.50; geb. n 2.20.
– Lieb’ und Leid im Lied. Gedichte. 12. (256) Stuttgart 1894, J. Roth. n 2.50; geb. n 3.60

Sophie Pataky (Hrsg): Lexikon deutscher Frauen der Feder. Eine Zusammenstellung der seit dem Jahre 1840 erschienenen Werke weiblicher Autoren nebst Biographieen der lebenden und einem Verzeichnis der Pseudonyme. Berlin, 1898.



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