Inhalt | Register | |



15 – 7 – 5 (Hefner)

Ω

DR. PHIL.
JOHANN HEFNER
* 1799 † 1862
GESCHICHTSFORSCHER
UND WOHLTÄTER
UND SEIN SOHN DR. PHIL.
OTTO TITAN HEFNER
* 1827 † 1870
JURIST, HERALDIKER
UND GENEALOGE

Ω

|||

Dr. phil. Johann Josef Willibald Hefner

* 1799 (Augsburg)
† 16.9.1862 (München)
Gymnasialprofessor

Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Hefner Johann Josef Willibald, Dr. phil., 1799 (Augsburg) – 1862, Gymnasialprofessor, Assistent des Königlichen Antiquariums und Mitglied der BAkdW; er studierte in München bei F. W. von Thiersch Philologie und Pädagogik, betrieb als Gymnasiallehrer Forschungen über die Geschichte der bayerischen Klöster (veröffentlicht im Oberbayerischen Archiv) und beschäftigte sich mit der Inventarisation der römischen Denkmäler und Funde in Bayern (Das römische Bayern in seinen Schriften und Bildmalen), außerdem ordnete er die Münzen und Antiquitäten des Königlichen Antiquariums; zum Besten der Armen hat er sich als erster Gründer der Kleinkinder-Bewahranstalten in Bayern (1833/34 zusammen mit Schulinspektor Dr. Fischer) sehr verdient gemacht; schließlich war H. auch ein gelehrter Heraldiker (Wappenkundiger); sein Sohn Otto Titan von H. hat das Siebmachersche Wappenbuch herausgegeben.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

|||

Dr. phil. Otto Titan von Hefner

* 1827 (München)
† 10.1.1870 (München)
Jurist, Heraldiker und Genealoge

Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Hefner Otto Titan, Dr. phil., von, 1827 (München) – 1870, Jurist, Heraldiker und Genealoge; Sohn des Philologen Josef H., studierte er in seiner Vaterstadt am Polytechnikum und zugleich an der Universität Rechte; eine gewisse innere Unruhe trieb ihn 1849 nach Amerika, von wo er aber bald wieder mit reichen Erfahrungen zurückkehrte; seine erste historische Arbeit ging über die Geschichte Albrechts IV. von Bayern, forthin wollte er sich hauptsächlich mit Heraldik und Genealogie beschäftigen; in der neuen Ausgabe von elf Bänden des Wappenbuches von Siebmacher (1853–1864) hat er sich ein unvergängliches Denkmal selbst gesetzt; er begründete eine eigene Wappenanstalt, die über ganz Europa hin bekannt war, auch genealogische Schriften gab H. heraus.

Hauptwerke: Siebmachers Wappenbücher, Handbuch der theoretischen und praktischen Heraldik usw., Redaktion des »Münchener Omnibus«; Stammbuch, Altbayerische Heraldik, 2 Teile.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.



© Reiner Kaltenegger · Gräber des Alten Südfriedhofs München · 2007-2026


Erstellt mit jutoh digital publishing software (Anthemion Software Ltd.)