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Das Grab ist nicht erhalten
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Frey, Ludwig Josef Franz; 10.2.1819 (München) – 31.7.1888 (München); Majors-Sohn / Generalmajor a. D.
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* 10.2.1819 (München)
† 31.7.1888 (München)
Majors-Sohn / Generalmajor a. D.
Ludwig Josef Franz Frey,
Königlich Bayerischer Generalmajor a. D.
Geb. 10. Februar 1819 zu München; gest. 31. Juli 1888 zu München.
Als Sohn eines Majors im Cadetten-Corps ausgebildet, trat er 1838 den 19. August in die Armee, zum Junker im Infanterie-Regiment »Kronprinz« ernannt. Befördert 1839 den 25. Juni zum Unterlieutenant im 6. Infanterie-Regiment »vac. Herzog Wilhelm«, im selben Regiment 1848 den 21. August zum Oberlieutenant, vermählte er sich 1852, nachdem er in diesem Jahre am 28. Februar zum Hauptmann zweiter Klasse im 15. Infanterie-Regiment avancirt war. In diesem Regimente 1858 Hauptmann erster Klasse und 1866 den 20. Mai zum Major während des Feldzuges befördert, wurde er 1869 den 8. Januar Oberstlieutenant im 5. Infanterie-Regiment »Großherzog von Hessen« und 1872 den 16. Februar Oberst und Commandeur dieses Regiments. Während des Krieges 1870/71 mußte er das Commando des immobilen 5. Infanterie-Regiments und die Stadt- und Etappen-Commandantur zu Bamberg führen; hatte daher wohl mühevollen Dienst, aber nicht die ersehnte Gelegenheit, vor den Feind zu kommen. In Folge zunehmender körperlicher Leiden erbat und erhielt er 1876 den 19. October die Pension mit dem Charakter als Generalmajor, verlebte den Rest seiner Tage im Kreise der Seinen und stand allgemein in wohlverdientem Ansehen. Nächst Hessischen Orden, war er mit dem Militärverdienst-Orden I. Klasse und dem Michaelsorden ausgezeichnet. K.
Jahresberichte über die Veränderungen und Fortschritte im Militärwesen. Berlin, 1889.