Inhalt | Register | |



25 – 6 – 1 (Feder)

Ω

S. Excellenz
Dr. Gottfried von Feder
Praesident des kgl.
Verwaltungsgerichtshofes,
geb. 17. Novbr. 1806,
gest. 12. Novbr. 1892.
Ihm voraus ging am 10. Mai 1870
seine Gattin
Anastasia von Feder,
geb. Douma
geb. zu Odessa, 20. Dezbr. 1820.

Linke Seite

Theodor Feder,
gepr. Rechtspraktikant,
geb. zu München 2. Dezbr. 1856,
gest. zu Triest 5. Dezbr. 1895.
Hans Phil. Gottf. Feder,
Baurats-Söhnchen,
geb. 28. Mai, gest. 1. August 1902.
Constantin Feder.
Gutsbesitzer
in Grignano bei Triest.
geb. zu München 17. Dezbr. 1843.
gest. zu Triest 8. Novbr. 1905.
Anne Marie / Marie Anne
Feder,
Baurats-Töchterchen,
geb. 5. Mai 1908,
gest. 22. April 1909, / gest. 6. Mai 1909.
Adele Feder,
geb. Calafati
geb. 1. Dez. 1850, gest. zu Triest 5. April 1913.

J. Lallinger.

Rückseite

Karl Feder,
k. b. Finanzrath,
geb. 6. Jan. 1763, gest. 21. Febr. 1839.
Magdalena Feder,
geb. Roder, dessen Gattin,
geb. 12. März 1778, gest. 5. Juli 1851.
Karl Feder,
k. b. Liqu.-Commissär,
geb. 30. Nov. 1791, gest. 9. März 1833.
Eleonora Feder,
geb. 17. Febr. 179¿, gest. 17. April 1865.
Söhne des k. Praesidenten
Dr. Gottfried von Feder:
Karl Feder,
cand. jur.
geb. zu Athen, 25. Jan. 1840,
gest. 20. Juli 1860.
Maximilian Feder,
k. Oberlieutenant,
geb. zu Athen, 18. Aug. 1841,
gest. zu Würzburg
an einer bei Rossbrunn
erhaltenen Wunde
am 3. Oktober 1866.

Ω

|||

Dr. jur. Gottfried von Feder

* 17.11.1806 (Ellingen/Mittelfranken)
† 12.11.1892 (München)
Präsident des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs

Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Feder Gottfried, Dr. jur., von, 1806 (Ellingen/Mittelfranken) – 1892, Präsident des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs; nach seinen Studien in München trat F. 1833 unter König Otto in griechische Dienste, wurde nach kurzer Zeit Rat am Obersten Rechnungshof in Athen, 1834 Chef des Regentschaftsbüros, wo er an die Vorbereitungen zur Durchführung eines Gerichtsverfassungsgesetzes und an die Verwaltungsreform in Griechenland ging; F. schuf einen Kassationshof für Griechenland in Athen und wurde 1835 zum Rat an diesem Hof und zugleich zum Professor der durch ihn neu errichteten Universität Athen ernannt; 1843 kehrte er nach Bayern zurück, wurde 1843 Fiskalrat der Bergwerks- und Salinenadministration in München und 1848 Ministerialrat im bayerischen Innenministerium und Mitglied des Frankfurter Parlaments; bei der Gründung des Verwaltungsgerichtshofs wurde F. dessen erster Präsident; sein Name ist mit der bayerischen Verwaltung Griechenlands eng verbunden.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.



© Reiner Kaltenegger · Gräber des Alten Südfriedhofs München · 2007-2026


Erstellt mit jutoh digital publishing software (Anthemion Software Ltd.)