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NA – 166 (Armansperg)

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JOSEPH LUDWIG
GRAF
von ARMANNSPERG
KGL. BAYR.
STAATSMINISTER
1787 – 1853

Ω

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Josef Ludwig Graf von Armansperg

* 28.2.1787 (Kötzting/Ndb.)
† 3.4.1853 (München)
Bayerischer Finanzminister, Innenminister und Außenminister

Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Armansperg Josef Ludwig, von, Graf, 1787 (Kötzting/Ndb.) – 1853, bayerischer Finanz-, Innen- und Außenminister, Staatsrat und Reichsrat der Krone Bayern; er studierte in Landshut und war seit 1808 im bayerischen Staatsdienst; A. vertrat Bayern auf dem Wiener Kongreß, 1825 wurde er Staatsrat, von 1826/31 war A. Staatsminister der Finanzen und zugleich von 1826/28 des Innern und von 1828/31 des königlichen Hauses und des Äußern; wegen seiner liberalen Einstellung – er widersetzte sich entschieden gegen die Wiedererrichtung der säkularisierten Klöster – wurde 1831 gestürzt; von 1832/37 war A. Präsident der Regentschaft für König Otto und Erzkanzler von Griechenland und 1836 Reichsverweser; A., der zu den bedeutendsten Staatsmännern unter Ludwig I. zählt, hat durch seine Sparmaßnahmen den bayerischen Staatshaushalt wieder saniert, weshalb er von Spöttern »Sparmannsberg« genannt wurde.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.



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