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29 – 2 – 14 (Harter)

Ω

Hochw. Herr. Dr. phil.
Maurus Alois Harter
Ord. S. Bened. in Scheyern
Universitätsbibliothekar
in Landshut und München
* 4.4.1777 in Aichach
13.5.1798 Ordensprofeß.
4.4.1801 Priesterweihe
† 13.8.1852 in München

R. I. P.

Ω

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Dr. phil. Alois Harter

Maurus (ps)

* 4.4.1777 (Aichach/Obb.)
† 13.8.1852 (München)
Bibliothekar und Priester

Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Harter Alois (Klostername Maurus), Dr. phil., 1777 (Aichach/Obb.) – 1852, Bibliothekar; nach Studien zu Augsburg trat H. 1796 ins Benediktinerkloster Scheyern ein (Priester seit 1801), wo er Unterbibliothekar war; nach der Säkularisation machte er sich um die Einrichtung der Universitätsbibliothek in Landshut, besonders durch Aufstellen der Inkunabeln, verdient; er wurde 1804 Skriptor, dann Kustos der Universitätsbibliothek, verbesserte seine beruflichen Kenntnisse durch Studienreisen, auf denen er die wichtigsten deutschen Bibliotheken kennenlernte; bei Übersiedlung der Universitätsbibliothek nach München (1826) wurde H. deren eigentlicher Leiter (bis 1849); seinen wissenschaftlichen Ruf krönte er mit der Auffindung und Herausgabe des Gronowischen Briefwechsels (J. Fr. Gronovii Epistolae YMVII ad filium suum Jacobum); H. hat auch eine Autograph-Sammlung berühmter Zeitgenossen angelegt.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.



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