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30 – 1 – 21 (Seuffert)

Ω

Büste
Inschrift Vorderseite

Joh. Ad. v. Seuffert
geb. 15. Maerz 1794
gest. 8. Mai 1857

Signatur Linke Seite

Joh. Halbig inv. et. mod.

Dem Gedächtnisse
des
um Wissenschaft
und Pflege
des vaterländischen
Rechts
hochverdienten Mannes
gewidmet
von seinen Freunden
und Verehrern
1858

Linke Seite

Marie von Seuffert
1871 – 1900
Dr. Ernst August
Ritter von Seuffert
1829 – 1907
Eicke Seuffert
1937 – 1938

Rechte Seite

Maria Anna Theresia
Seuffert
geb. Wolff
1836 – 1865
Marie Seuffert
1825 – 1876
Clementine Seuffert
1828 – 1890
Hedwig Seuffert
1833 – 1895
Maria Seuffert
1820 – 1875
Auguste von Seuffert
AppellationsgerichtsratsWw
1802 – 1883
Auguste Seuffert
1844 – 1890

Ω

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Dr. jur. Johann Adam von Seuffert

Justus Steinbühl (ps)

* 15.3.1794 (Würzburg)
† 8.5.1857 (München)
Jurist und Universitätsprofessor

Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Seuffert Johann Adam, Dr. jur., von, 1794 (Würzburg) – 1857, Rechtsgelehrter und Universitätsprofessor; S. studierte in seiner Heimatstadt und machte den Feldzug von 1814 nach Frankreich mit, habilitierte sich darauf für Geschichte und Staatswissenschaften in Göttingen, 1817 wurde er Professor der Geschichte, Pandekten und bayerischen Zivilrechts in Würzburg, seit 1831 Vertreter der Universitäten im bayerischen Landtag und zweiter Präsident der Ständeversammlung, 1832 Appellationsgerichtsassessor bzw. -rat in Straubing, 1834 in Ansbach und 1838 in Eichstätt, mußte er dann aber aus gesundheitlichen Gründen 1839 vom Staatsdienst ausscheiden; er zog nach München und betätigte sich hauptsächlich fachschriftstellerisch.

Hauptwerke: Begründung der »Blätter für Rechtsanwendung« und des »Archiv für die Entscheidungen der obersten Gerichte in den deutschen Staaten«, Praktisches Pandektenrecht (3 Bde.), Kommentar über die bayerische Gerichtsordnung (4 Bde.); auch als (liberaler) Politiker war S. unter dem Pseudonym Justus Steinbühl literarisch tätig.

© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.



© Reiner Kaltenegger · Gräber des Alten Südfriedhofs München · 2007-2026


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