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KONRAD MAURER
RECHTSHISTORIKER
1823 – 1902
VALERIE MAURER
1833 – 1912
Linke Stele
DEM ERFORSCHER
DES NORDISCHEN ALTERTUMS
DEM FÖRDERER
ISLÄNDISCHER FREIHEIT
DEM FREUND
ISLANDS
Ω
Maurer, Konrad von, Dr. jur.; 29.4.1823 (Frankenthal/Rheinland-Pfalz) – 16.9.1902 (München); Rechtshistoriker
Maurer, Valerie (vw); 1833 – 1.11.1912 (München); Geheimrats-Witwe
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* 29.4.1823 (Frankenthal/Rheinland-Pfalz)
† 16.9.1902 (München)
Rechtshistoriker
Maurer Konrad, Dr. jur., von, 1823 (Frankenthal/Rheinland-Pfalz) – 1902, Rechtshistoriker, Geheimrat und Universitätsprofessor; sein Vater war der berühmte Rechtshistoriker und Ministerverweser Georg Ludwig von M.; er studierte in München, Leipzig und Berlin, wandte sich 1844 der juristischen Praxis zu und wurde 1847 Professor des deutschen Privat- und Staatsrechts in München, seit 1865 Mitglied der BakdW.
Hauptwerke: Bekehrung des norwegischen Stammes zum Christentum (2 Bde.), Island von seiner Entdeckung bis zum Untergang des Freistaates, Zur politischen Geschichte Islands, Isländische Volkssagen der Gegenwart; M. ist ein hervorragender Kenner und Forscher der germanischen und skandinavischen Kultur- und Rechtsgeschichte.
© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.