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CHRISTOF v. ROTHMUND
KGL. GEHEIMRAT U. DIR. D. CHIR.
UNIVERSITÄTSKLINIK MÜNCHEN
* 28.12.1801 † 29.2.1891
BABETTE v. ROTHMUND
GEBORENE SEUFFERT
* 19.2.1804 † 21.4.1883
AUGUST v. ROTHMUND
KGL. GEHEIMRAT U. DIR. DER
UNIVERSITÄTSAUGENKLINIK MÜNCHEN
* 1.8.1830 † 27.10.1906
MARIE v. ROTHMUND
GEBORENE NEUMAYR
* 26.1.1842 † 28.3.1916
VIKTOR ROTHMUND
UNIVERSITÄTSPROFESSOR IN PRAG
* 23.7.1870 † 10.5.1927
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Rothmund, Franz Christoph von, Dr. med.; 28.12.1801 (Dettelbach/Unterfranken) – 29.11.1891 (München); Chirurg, Universitätsprofessor und Obermedizinalrat
Rothmund, Marie von (vh) / Neumayr (gb); 26.1.1842 – 28.3.1916 (München); Universitätsprofessors-Witwe
Rothmund, Viktor; 23.7.1870 – 10.5.1927 (Prag); Universitätsprofessor
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* 1.8.1830 (Volkach/Unterfranken)
† 27.10.1906 (München)
Augenarzt
Rothmund August, Dr. med., von, 1830 (Volkach/Unterfranken) – 1906, Ophthalmologe (Augenarzt), Universitätsprofessor und Direktor der chirurgischen Poliklinik in München; Sohn des F. Ch. von R., studierte (mit Ringseis) in München, Wien, Würzburg (bei Virchow), Prag, Berlin (bei Gräfe) und Paris und wurde 1856 Vorstand der chirurgischen Poliklinik und 1863 Ordinarius für Augenheilkunde in München; R. entfernte als erster deutscher Ophthalmologe 1873 einen im Augeninnern sitzenden Eisensplitter durch einen Magneten.
Hauptwerke: Beiträge zur künstlichen Pupillenbildung, Über den Star (!), Über die Entwickung des medizinischen Studiums an den Universitäten Ingolstadt, Landshut und München.
© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.
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* 28.12.1801 (Dettelbach/Unterfranken)
† 30.11.1891 (München)
Chirurg, Universitätsprofessor und Obermedizinalrat
Rothmund Franz Christoph, Dr. med., von, 1801 (Dettelbach/Unterfranken) – 1891, berühmter Chirurg, Universitätsprofessor und Obermedizinalrat; R. bildete sich in Würzburg als Schüler von Döllingers, von Textors, Schönleins und in Berlin als Schüler von Gräfes aus; 1823 promoviert, wurde er zuerst Gerichtsarzt in Miltenberg, dann in Volkach und nach 20jähriger Praxis 1843 Professor in München, Direktor der I. chirurgischen Abteilung, dann Obermedizinalrat; seit 1871 im Ruhestand, starb er 90jährig in München; seine hauptsächlichsten Arbeiten handelten über Radikaloperation der Hernien usf., aber auch über allgemeine Themen (z.B. über die Todesstrafe).
Hauptwerk: Dissertatio de oscilatione. Noch berühmter ist sein, hier folgender, Sohn August R.
© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.