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Hier ruhen:
Maximilian Graf von Bothmer
kgl. b. Generallieutnant & Reichsrath,
geb. 9. Februar 1816, gest. 9. Oktober 1878.
Dessen Gattin
Laura Gräfin von Bothmer,
geb. 26. März 1814, gest. 12. März 1880.
Deren Enkel
Karl, Felix, Moritz,
geb. 10. Jan. 1877, gest. 13. Juni 1882.
Moritz Graf von Bothmer
kgl. b. Oberst z. D.
geb. 28. Oktbr. 1845, gest. 13. Dezbr. 1895.
J. Lallinger
Rechte Seite
Adolph Graf von Bothmer
k. b. Major a. D.
geb. 2. Dezbr. 1807, gest. 19. Mai 1880.
Robert Graf von Bothmer
geb. 15. März 1842, gest. 6. Septbr. 1916.
Clotilde Gräfin von Bothmer
geb. 7. August 1844, gest. 1. Juni 1922.
Minna Gräfin von Bothmer
geb. 9. März 18¿1, gest. 4. Mai 1920.
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Bothmer, Adolf Graf von; 2.12.1807 – 19.5.1880 (München); Major a. D.
Bothmer, Clotilde Gräfin von; 7.8.1844 – 1.6.1922 (München)
Bothmer, Laura Gräfin von (vw) / Reichert, von (gb); 26.3.1814 – 12.3.1880 (München); Generals-Witwe
Bothmer, Maximilian Graf von; 9.2.1816 (München) – 9.10.1878 (München); Reichsrat und königlich bayerischer Generalleutnant
Bothmer, Minna Gräfin von; 9.3.18¿1 – 4.5.1920
Bothmer, Moritz Graf von; 28.10.1845 – 13.12.1895 (München); Königlich bayerischer Oberst
Bothmer, Robert Graf von; 15.3.1842 – 6.9.1916 (München); Kämmerer und Generalmajor
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* 9.2.1816 (München)
† 9.10.1878 (München)
Reichsrat und königlich bayerischer Generalleutnant
Bothmer: Maximilian Graf von B., geboren am 9. Februar 1816 zu München, ein durch hohe Geistesgaben, umfassende Bildung und eine höchst verdienstvolle Thätigkeit ausgezeichneter Officier, † am 9. October 1878 als bairischer Generallieutenant und Generalquartiermeister. In jener großen Zeit lebend und wirkend, in welcher sich das Einigungswerk Deutschlands vollzog, war ihm Gelegenheit gegeben, in verschiedenen Dienstesstellungen, insbesondere als Chef des Generalstabes und Mitglied der Reichsrathskammer, in bedeutsamer Stellung bei dem Entwicklungsgange thätig zu sein, welchen das bairische Heer durchmachte, um zuletzt in den glorreichen Kämpfen von 1870/71, gleichwerthig mit den übrigen deutschen Contingenten an der Wiedererstehung des Deutschen Reiches mitzuwirken. Er nahm im Freicorps v. d. Tann’s an den Kämpfen in Schleswig-Holstein theil, im Kriege 1866 befand er sich im Stabe des Prinzen Karl von Baiern und im Kriege 1870/71 im Hauptquartier des Kronprinzen Friedrich Wilhelm bei der III. Armee. Neben seiner militärischen Thätigkeit huldigte er auch schöngeistigen Bestrebungen, welche ihn mit bedeutenden Gelehrten und Schriftstellern damaliger Zeit in nähere Beziehung brachten.
Allgem. Zeitung 1878, Nr. 328, Beilage.
Landmann.
Karl Johann Casimir von Landmann: Allgemeine Deutsche Biographie. Leipzig, 1903.