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FAMILIENGRAB
Hier ruhen:
Dr. jur. Christian Haeutle,
kgl. Reichsarchivrath,
geb. 26. Mai 1826, gest. 22. Aug. 1893.
Dessen Gattin
Hildegard Haeutle, geb. Marold,
geb. 2. Febr. 1829, gest. 13. Nov. 1892.
Pauline Lesch, geb. Marold
geb. 5. April 1837, gest. 10. Januar 1906.
Herr Georg Lesch,
Privatier,
geb. 21. Juli 1837, gest. 18. Dez. 1917.
Im hohen Alter nahm Dich Gott zu sich
Daß Du in Jugend blühst dort ewiglich
Tafel Links
Chr. Haeutle
Verwalter des städt.
Holz & Kohlenhofes
* 9.III.1853 – 23.X.1913 †
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Haeutle, Chr.; 9.3.1853 – 23.10.1913; Verwalter des städtischen Holz- und Kohlenhofes
Haeutle, Christian, Dr. jur.; 26.5.1826 (Affing, Lkr. Aichach/Obb.) – 21.8.1893 (München); Königlicher Reicharchivrat und Historiker
Haeutle, Hildegard (vh) / Marold (gb); 2.2.1829 – 13.11.1892
Lesch, Georg; 21.7.1837 – 18.12.1917; Privatier
Marold, Karl Jakob ; – 18.8.1854 (München); Hoflampenfabrikant
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* 26.5.1826 (Affing, Ökr. Aichach/Obb.)
† 21.8.1893 (München)
Königlicher Reicharchivrat und Historiker
Haeutle Christian, Dr. jur., 1826 (Affing, Lkr. Aichach/Obb.) – 1893, Historiker und königlicher Reichsarchivrat; Sohn eines Patrimonialrichters, studierte H. auf der Münchner Universität Rechte und Geschichte und trat 1851 in den bayerischen Archivdienst ein; nach Verwendung im damaligen Kreisarchiv Bamberg kam er 1877 an das Allgemeine Reichsarchiv in München; seit der Mitte der fünfziger Jahre war H. mit der Herausgabe der »Genealogie des erlauchten Stammhauses Wittelsbach« unermüdlich beschäftigt; diese Festgabe zum 800jährigen Wirken des bayerischen Herrscherhauses bildet auch heute noch ein wichtiges Nachschlagwerk, in dem sämtliche Linien dieser weitverzweigten Dynastie erfaßt sind.
Andere Werke: Kleine Hilfsmittel beim Studium der Bayerischen Geschichte, Beiträge zur Landes-, Fürsten- und Kultur-Geschichte der deutschen Staaten mit besonderer Rücksicht auf Bayern-Pfalz und auf das Haus Wittelsbach; H. hat gewissenhaft ein Tagebuch geschrieben, aus dem sein Lebenslauf genau verfolgt werden kann, besonders hervorzuheben sind dabei seine Kindheits- und Jugenderinnerungen.
© Dr. phil. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.