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40 – 12 – 24·25 (Ysenburg-Philippseich)

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Wilhelm Christoph
Graf
von Ysenburg Philippseich.
General der Infanterie,
Inhaber des Infant. Rgts. Nra. u.
Ritter
des Militär Max Joseph
Ordens u. s. w.
geb. den 16. Juni 1782,
gest. den 20. Februar 1860.
Julie Gräfin
von Ysenburg Philippseich
geborene von Karmann
geb. den 26. März 1787
vermählt den 26. Dezember 1808
gest. den 10. Oktober 1863.

40.12.¿ LALLINGER

Linke Seite

Dem Vater folgte:
Therese
Gräfin v. Ysenburg
Philippseich,
geb. 23. Juli 1812,
gest. 14. Mai 1860.
Julie
Gräfin v. Ysenburg
Philippseich,
geb. 16. November 1819,
gest. 19. Dezember 1863.
Luise
Gräfin v. Ysenburg
Philippseich,
geb. 28. Juni 1824,
gest. 10. Juni 1885.

Liegestein

Ludwig Graf von Ysenburg-Philippseich,
k. bayr. Generallieutenant,
Ritter des Militär Max Joseph Ordens, u. s. w.
geb. den 7. Februar 1815, gest. den 3. Februar 1889.
Friedericke Gräfin von Ysenburg-Philippseich,
geb. Freiin von Könitz.
gb. den 19. September 1832, gest. den 3. Mai 1903.
Wilhelm Graf von Ysenburg-Philippseich,
k. b. Major z. D.
geb. den 14. April 1856, gest. den 24. Dezember 1900.
Henriette Gräfin von Ysenburg-Philippseich.
Generallieutenants-Tochter.
geb. den 3. Juli 1854, gest. den 3. September 1906.
Emma Gräfin von Ysenburg-Philippseich
geb. den 28. August 1891, gest. 24. Mai 1918.
Fanny Gräfin von Ysenburg-Philippseich
geb. 20.8.1838 gest. 12.5.1941.

Sei getreu bis in den Tod
So will ich dir die Krone des Lebens geben.

Ω

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Ludwig Graf von Ysenburg-Philippseich

* 7.2.1815 (München)
† 3.2.1889 (München)
Königlich bayerischer Generalleutnant

Der Königlich Bayerische Militär-Max-Joseph-Orden (1882)

Ludwig
Graf von Ysenbung-Philippseich,

geboren am 7. Februar 1815 zu München als der Sohn des damaligen Oberstlieutenants und späteren Generals der Infanterie Wilhelm Grafen von Ysenburg-Philippseich und dessen Gattin Julie Charlotte Dorothea Freiin von Normann, trat 1826 als Zögling in das kgl. Kadettencorps zu München, aus welchem er am 31. Juli 1834 zum Junker im 3. Infanterie-Regimente ernannt wurde.

Unterm 28. Oktober 1835 zum Unterlieutenant im Regimente befördert, wurde Ysenburg am 5. Januar 1840 in das topographische Bureau des Generalquartiermeisterstabes kommandiert, von welchem Kommando er am 5. Februar 1844 wieder bei seinem Rcgimente einrückte und am 29. Mai 1846 sodann zum Oberlieutenant im Infanterie-Leib-Regimente befördert wurde.

Zum Hauptmann 2. Klasse im 11. Infanterie-Regimente »Ysenburg« am 9. Oktober 1849, und zum Hauptmann 1. Klasse im Regimente am 31. März 1855 vorgerückt, wurde Ysenburg am 9. Mai 1859 weiters zum Major im I.Infanterie-Regimente »König« befördert.

In letztbezeichneter Charge nahm Ysenburg an dem Feldzuge 1866 gegen Preußen teil, wohnte den Gefechten bei Kissingen (l0.Juli) und Helmstadt (25. Juli) bei, wurde am 17. August 1866 zum Oberstlieutenant im Regimente befördert, im Armeebefehl vom 20. August 1866 wegen seines Verhaltens vor dem Feinde belobt und in jenem vom 9. September für seine hervorragenden Leistungen während des beendigten Feldzuges mit dem Ritterkreuze 1. Klasse des Militär-Verdienst Ordens belohnt.

Unterm 1. Februar 1870 zum Oberst im 13. Infanterie-Regimente »Kaiser Franz Joseph von Österreich« befördert, machte Ysenburg an der Spitze desselben im Verbande des 1. Armeecorps den Feldzug 1870/71 gegen Frankreich mit, erhielt für Beaumont (30. Aug.) und Sedan (1. Sept.) das eiserne Kreuz 2. Klasse und wurde hierwegen auch im Armeebefehl vom 1. November 1870 belobt.

Ein zu Grosbois am 3. Februar 1871 unter dem Vorsitze des Generallieutenants und Kommandanten der 2. Infanterie-Division von Maillinger niedergesetztes Ordenskapitel sprach sich einstimmig für Ysenburg's Aufnahme in den Militär-Max-Joseph-Orden aus, als dessen Ritter er denn auch durch Allerhöchste Entschließung vom 13. Februar 1871 zur Belohnung seines tapferen Verhaltens im Treffen bei Coulmiers am 9. November 1870 ernannt wurde.

Später, am 3. Mai 1871 erhielt Ysenburg auch die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm verliehenen eisernen Kreuzes 1. Klasse.

Mit der Wirksamkeit vom 1. Mai 1873 erfolgte unterm 24. April 1873 Ysenburg's Beförderung zum Generalmajor als Kommandeur der 2. Infanterie-Brigade und am 4. Dezember 1874 seine Ernennung zum Kommandanten der Haupt- und Residenzstadt München.

Unterm 1. Dezember 1878 wurde Ysenburg als Generallieutenant charakterisiert und am 2. November 1880 in Genehmigung seines Abschiedsgesuches, unter Verleihung des Prädikats »Excellenz« mit Pension zur Disposition gestellt.

Der Königlich Bayerische Militär-Max-Joseph-Orden und seine Mitglieder. München, 1882.



© Reiner Kaltenegger · Gräber des Alten Südfriedhofs München · 2007-2026


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